Die Weise von Liebe und Tod

Samstag, 24.10.26 | 18.00 Uhr
Rittersaal Burg Alzenau

Sonntag, 25.10.26 | 17.00 Uhr
Schifffahrts- und Schiffbaumuseum Wörth am Main

Montag, 26.10. | 19.30 Uhr
Saal der Sparkasse Offenbach am Main

Tickets 24.10.26
Tickets 25.10.26
Tickets 26.10.26

Johannes M. Kösters, Rezitation
Franziska Hölscher,
Violine,
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2026

Alice Grouchman, Violine
Fridolin Schöbi
, Viola
Clara Nagl
, Viola
Cosima Regina Federle, Violoncello
Eléonore Rannou, Violoncello

Antonin Dvořáks Streichsextett op. 48 entsteht 1878, einer Zeit zunehmenden Nationalbewusstseins im habsburgisch regierten Böhmen. Die umfangreiche Verwendung slawischer Tänze und Melodien zeigt die große Affinität des Komponisten hierzu.

Rainer Maria Rilkes Dichtung Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke und deren Vertonung durch Viktor Ullmann sind dagegen das Werk böhmisch-deutscher Autoren. Als solches repräsentiert es die Zeit des Übergangs zu Böhmens Eigenständigkeit bei noch anhaltender Dominanz deutscher Kultur. Die Musik, im KZ Theresienstadt entstanden, hat zudem als Zeugnis für das Schicksal des jüdischen Komponisten und die Greul der NS-Zeit traurige Berühmtheit erlangt.

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Viktor Ullmann
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke
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Transkription für Sprecher und Kammerensemble
von Stephan Adam

Antonín Dvořák
Sextett A-Dur op. 48

Franziska Hölscher

© Marco Borggreve

Die Geigerin Franziska Hölscher – Solistin, Kammermusikerin, Festivalleiterin – gilt als eine der vielseitigsten Musikerinnen der jungen Generation. Ihr Debüt mit Martha Argerich war der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit weiteren renommierten Künstlern wie Kit Armstrong, Martin Helmchen und Nils Mönkemeyer. Sie gastiert regelmäßig in den großen Konzerthäusern, darunter die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin, das Festspielhaus Baden-Baden, Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux-Arts Brüssel u. a. – sowie bei namhaften Festivals: Bachwoche Ansbach, Schubertiade Hohenems, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger Festspiele und Heidelberger Frühling. Gemeinsam mit Kit Armstrong hat sie 2021 die Künstlerische Leitung der Musiktage Feldafing übernommen. Außerdem ist sie neue Künstlerische Leiterin des Musikfestivals Fränkischer Sommer.

MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain

© Michael Bienek

Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain wird alljährlich im Rahmen des Festivals VOCAL ART Frankfurt RheinMain durchgeführt. Aus dem reichhaltigen Œuvre der Kammermusik sind Kompositionen mit Beziehungen zur Sprache hierbei ein besonderer Schwerpunkt der Programme. Die Mitglieder sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des Eurovision Young Musicians, des European Union of Music Competitions for Youth und des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates.

Johannes M. Kösters

© privat

2019 beendete der Bariton Johannes M. Kösters nach 38 Jahren seine sängerische Tätigkeit, die ihn in über 40 Produktionen an ca. 30 Opernhäuser und Konzertsäle in Europa, den USA, Chile und Japan führte. Im Schwerpunkt seines Schaffens, der zeitgenössischen Oper, Symphonik und Liedkomposition, nahm das Werk Wolfgang Rihms einen besonderen Raum ein.

Parallel hierzu unterrichtete Kösters von 1986-2018 Gesang an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Früh begann seine Ausbildung als Mitglied der renommierten Regensburger Domspatzen. Das anschließende Studium führte ihn an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und Indiana University Bloomington.

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