PASTORALE

Fr. 15.10.21 | 20:00 Uhr
Bibliothekssaal des Kulturforum Alzenau

So. 17.10.21 | 18:00 Uhr
Bergkirche Niedergründau

zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin 
und Ludwig van Beethoven – BTHVN2020

Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu Goethes „Egmont“ op. 84,
Transkription J.Müller-Wieland

Igor Strawinsky:
Pastorale
für Sopran, Oboe, Englischhorn, Klarinette und Fagott

Darius Milhaud
Petite Symphonie op. 49 „Pastorale“
für Flöte, Englisch-Horn, Oboe, Violine, Viola,
Violoncello und Kontrabass

(nur am 15.10.21)
Alfred Brendel:
„Goethe und Beethoven“
Vortrag

Ludwig van Beethoven: 
„Pastorale“ - Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68
Fassung für Vokal- und Kammerensemble 
auf Texte von Friedrich Hölderlin von M. G. Fischer und G. Müller-Hornbach 

Franziska Hölscher, Violine, und
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021
Vocalsolisten Frankfurt

Yoanna Ruseva, Violine
Lotus de Vries, José Basista Junior,
Viola
Syon Najman, Rachel Siu, Violoncello
Iris Clara Higginbotham, Violoncello
Samar Hafez, Kontrabass
Erika Macalli, Flöte
Anja Tritschler,
Oboe / Englischhorn
Paula Breland,
Klarinette
Nana Ozaki, Fagott
Andrea Braun,
Trompete
Andrea del Río Torres,
Posaune
Elias Fenchel,
Schlagzeug

Fr. 15.10.21
Im Rahmen der 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021  
Veranstalter: 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021
So. 17. Oktober
Im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda  
Tickets ab 22,00 Euro | Ermässigung verfügbar Direktlink zu ADticket.de


Im Rahmen des Beethoven Jubiläumsjahres BTHVN2020


Gefördert durch


Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain ist ein Forum für junge Künstler der klassischen Musik, das alljährlich im Herbst die internationale junge Elite in der Rhein-Main-Region zusammenführt.
Die Teilnehmer sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des „Eurovision Young Musicians“, des „European Union of Music Competitions for Youth“ und des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates. 
Pandemiebedingt können in diesem Jahr nur Musiker teilnehmen, die derzeit in Deutschland leben. Unter der Anleitung renommierter Solisten werden sie Kammermusik des 19., 20. und 21. Jahrhunderts erarbeiten und in Konzerten des Festivals VOCAL ART Frankfurt RheinMain aufführen. 
Im Fokus stehen daher Werke mit Sprachbezug, insbesondere zur Lyrik von Friedrich Hölderlin, dessen 250. Geburtstag 2020 im Lockdown nur sehr eingeschränkt Würdigung finden konnte.

Die Vocalsolisten Frankfurt sind ein Ensemble professioneller Sänger, die auch als Opern- und Konzertsänger tätig sind. Mehrstimmige Vokalmusik des 17. bis 21. Jahrhunderts, deren Struktur das Zusammenwirken mehrerer Solisten fordert, prägt die Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Ländern. Die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dokumentieren zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen u. a. mit renommierten Orchestern wie Festival Strings Lucerne und Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm.

Die Geigerin Franziska Hölscher, 1982 in Heidelberg geboren, erhielt Ihre Ausbildung u. a. bei Ulf Hoelscher, Thomas Brandis und gewann bereits in jungen Jahren Preise bei bedeutenden internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Prag. Sie spielte als Solistin und Kammermusikerin in so bedeutenden Festsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Concertgebouw Amsterdam. Franziska Hölscher wirkt als Künstlerische Leiterin der Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin und der Kammermusiktage Mettlach. In der Saison 2020/21 gibt sie ihr Debüt bei der Schubertiade Hohenems.

Yoanna Ruseva, 1998 geboren, studierte am Mozarteum in Salzburg und derzeit an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Die junge bulgarische Violinistin ist Preisträgerin vieler renommierter nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. erhielt sie kürzlich den „Grand Prix“ beim „La Musique et la Terre“ in Paris und tritt mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bulgarischen Rundfunk als Solistin auf.

Die niederländische Bratschistin Lotus de Vries studiert derzeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Tabea Zimmermann und Florian Peelman. Regelmäßig tritt sie bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival auf und gastiert u.a. häufig bei der Camerata des Concertgebouworkest. Sowohl als Solistin als auch als Mitglied des Helikon Quartetts konzertiert sie in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam.

Der Bratschist José Batista Junior, in São Paulo geboren, absolvierte sein Bachelorstudium in Israel an der Universität Tel Aviv. Derzeit studiert er im Masterstudiengang bei Prof. Ingrid Zur und Kammermusik bei Prof. Angelika Merkle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra und war Teil der Orchester-Akademie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Der belgisch-bulgarisch Cellist Syon Najman studiert an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz. Er wurde mit Preisen renommierter Wettbewerbe, wie dem 1. Preis beim „Concertino Praga“, ausgezeichnet und konzertiert regelmäßig sowohl als Solist als auch als Kammermusiker bei bekannten Festivals und Akademien in ganz Europa.

1993 in Paris geboren, absolvierte Iris Clara Higginbotham ihr Bachelorstudium sie am Royal Conservatoire in Den Haag und hat 2021 ihr Masterstudium in der Klasse von Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main abgeschlossen. Die Cellistin ist Mitglied des Schleswig-Holstein Festival Orchesters und war von 2019 bis 2021 Stipendiatin der Paul-Hindemith-Orchesterakademie an der Oper Frankfurt.

Die ägyptische Kontrabassistin Samar Hafez, geboren 1991, schloss 2014 ihr Studium am Konservatorium Kairo mit Auszeichnung ab. Bereits 2013 wurde sie als Solo-Kontrabassistin an die dortige Oper engagiert. Seit 2016 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra und setzt ihr Studium an der Barenboim-Said-Akademie Berlin fort.

Erika Macalli, 1995 in Rom geboren, studierte an den Konservatorien in Rom und in Mailand. Die erste Preisträgerin des Kuhlau Flötenwettbewerbs setzte ihre Studien u.a. bei Paolo Taballione und Andrea Oliva fort und konzertiert regelmäßig mit Klangkörpern wie Philharmonische Orchester Hagen. Seit 2019 Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, deren Generalmusikdirektor Daniel Barenboim ist.

Anja Tritschler studiert Oboe an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Lucas Macias Navarro. Sie spielte u. a. in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Akademistin beim Luzerner Sinfonieorchester. Aktuell ist sie Akademistin bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die 1997 geborene Klari­nettistin Paula Breland beendete ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit Auszeichnung und studiert derzeit in Lübeck. Die Stipendiatin der Stiftung Yehudi Menuhin - Live Music Now e.V. wurde mit ihrem Duo Amabile für die Saison 2022/23 in die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen und gewann kürzlich mit ihrem Trio für zeitgenössische Musik u.a. den Deutschen Akkordeonmusikpreis.

Die 1989 im japanischen Saitama geborene Fagottistin Nana Ozaki studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und München. Die ehemalige Akademistin des Philharmonischen Orchesters Berlin gewann 2014 beim 5. Internationalen Józef Ciepłucha Wettbewerb für Oboe und Fagott im polnischen Lodz den 1. Preis. Seit 2020 ist sie Mitglied des Etihad Chamber Orchestras.

Die Trompeterin Andrea Braun absolvierte ihren Bachelor in Zürich. Nach ihrem Masterstudium in Aarhus, Dänemark, studiert sie seit 2018 im künstlerisch-pädagogischen Master bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie nimmt regelmäßig an diversen nationalen und internationalen Jugendorchestern und Festivalakademien teil und war in der Spielzeit 2019/20 Praktikantin im Stadttheater Gießen.

Andrea del Río Torres, 1992 in Spanien geboren, studierte bei Prof. Oliver Siefert und Lutz Glenewinkel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Sie konzertierte unter anderem bereits an der Frankfurter Oper, dem “Orquesta Sinfónica de Castilla y León", in Gstaad am Menuhin-Festival und dem Stadttheater Gießen. Andrea del Rio Torres beherrscht neben dem klassischen Repertoire auch das anspruchsvolle Spiel für südamerikanische Rhythmen wie Salsa.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.