Sa. 18. Oktober 2025 | 19.00 Uhr
St. Peter und Paul
Bad Soden-Salmünster
So. 19. Oktober 2025 | 17.00 Uhr
Rodgau-Dom St. Nazarius
Rödermark-Oberroden
Besetzung lang
Ralf Emge Tenor
Nemanja Lukic Akkordeon
Thomas Gsella Rezitation
Hauck & Bauer Cartoon-Duo
Greser & Lenz Cartoon-Duo
Post Bodsy Unter den Fake-News der Musikgeschichte hat jene von der Fehde zwischen Mozart & Salieri, die letzterem gar die Ermordung des vermeintlichen Widersachers unterstellt, besondere Popularität erlangt. In der Realität haben sich die beiden in Wien wirkenden Komponisten dagegen sehr geschätzt. Die Forschung hat gar auf Spezifika der Bläserbehandlung in Mozarts Don Giovanni und Cosi van Tutte hingewiesen, die bereits Salieri in seiner 1784 uraufgeführten Opera Comica La grotta di Trofonio angewandt hat.
Dmitri Schostakowitsch gehört zu den europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, deren Arbeit und Leben stark von politisch-diktatorischen Verhältnissen gezeichnet war. Trotz drohender Gefahr für Leib und Leben, formuliert er in seinen Kompositionen immer wieder klingend Kritik. So gilt sein während des Zweiten Weltkriegs entstandener, heute jedoch wenig bekannter Zyklus britischer und amerikanischer Volkslieder als Gegenentwurf des Nationalen und Geste der Solidarität mit den alliierten Nationen.
Programm lang
Antonio Salieri
Ouverture zur Opera Comica
La grotta di Trofonio
Dmitri Schostakowitsch
Eight British and American Folksongs für mittlere Stimme und Orchester
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

© Stefan Gregor
Seit sich Achim Greser, geboren 1961 in Lohr am Main, und Heribert Lenz, geboren 1958 in Schweinfurt, beim Grafikstudium in Würzburg kennenlernten, verlief ihr beruflicher Werdegang parallel. Die gemeinsame Begeisterung für die „Neue Frankfurter Schule“ führte zu ersten humorzeichnerischen Experimenten und schließlich 1986/88 zur Mitarbeit beim Satiremagazin „Titanic“. Seit 1996 zeichnen sie regelmäßig für die F.A.Z.

© Clara Evens
Die deutsche Cellistin Anouchka Hack, 1996 in Antwerpen (Belgien) geboren, studierte unter anderem an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Sie begeistert als Solistin und im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Katharina Hack. Zu ihren aktuellen Engagements zählen Auftritte mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, mit dem Rheinischen Staatsorchester, sowie Duo-Konzerte im Beethoven-Haus Bonn und im Konzerthaus Berlin.

© Viktoriya Zayika
Die preisgekrönte Münchner Sängerin und Komponistin Alma Naidu trat unter anderem bei der Jazzwoche Burghausen, dem Nublu Festival New York und den Leverkusener Jazztagen auf. Konzertreisen, unter anderem mit Schlagzeuger Wolfgang Haffner brachten sie in den vergangenen Jahren bis nach Indien, in die USA und die Mongolei. 2021 wurde sie unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem BMW Young Artist Jazz Award ausgezeichnet.

© privat
Cláudia Pereira, 22, ist eine portugiesische Mezzosopranistin und studiert im Master Gesang an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und sang u. a. Partien wie Cherubino, Dorabella und Marcellina. Künstlerische Zusammenarbeit u. a. mit der Staatskapelle Berlin und der Philharmonie Südwestfalen. 2025 singt sie im Requiem von Mozart mit dem Beethoven Orchester Bonn und am Staatstheater Darmstadt.

© Lukas Diller
Das im Herbst 2020 gegründete Elaia Quartett ist ein junges Streichquartett bestehend aus Leonie Flaksman und Iris Günther, Francesca Rivinius und Karolin Spegg. Sein Debüt gab das Streichquartett 2021 beim Ascoli Piceno Festival in Italien. Im Finale des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 erspielte sich das Quartett ein Stipendium mit Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats. Nach einem Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Wolfgang Redik studiert das Quartett nun beim Quatuor Ebène an der HMTM in München.